Mit Kindern ins Gespräch kommen
Vorurteile und Diskriminierungen machen vor Kindern nicht halt. Kinder können unterscheiden, sie sehen, dass Kinder verschieden sind und unterschiedlich bewertet werden – eine Erkenntnis des Konzepts der vorurteilsbewussten Erziehung.
Eine Methode, mit Kindern über Vorurteile, Unterschiede, Vielfalt und Ungerechtigkeiten zu sprechen, zeigt uns der Film „Mit Kindern ins Gespräch kommen“ des Berliner Projekts kinderwelten. Der Film stellt die Arbeit mit den Persona Dolls vor. Persona Dolls, das sind Puppen in Kindergröße, mit einem individuellen Aussehen, einer Familie und einer eigenen Geschichte. Die Geschichten werden von Erzieherinnen gestaltet und sind oft welche, die in der Kita nicht repräsentiert sind. Das kann eine für Kinder bisher unbekannte ethnische Herkunft sein, das kann ein Kind vom Land bzw. aus einer Großstadt, ein Kind mit Behinderung oder mit einer ungewöhnlichen Familienkonstellation sein. Persona Dolls besuchen die Kinder in den Kitas und erzählen von ihrer Geschichte.
Eine Methode, mit Kindern über Vorurteile, Unterschiede, Vielfalt und Ungerechtigkeiten zu sprechen, zeigt uns der Film „Mit Kindern ins Gespräch kommen“ des Berliner Projekts kinderwelten. Der Film stellt die Arbeit mit den Persona Dolls vor. Persona Dolls, das sind Puppen in Kindergröße, mit einem individuellen Aussehen, einer Familie und einer eigenen Geschichte. Die Geschichten werden von Erzieherinnen gestaltet und sind oft welche, die in der Kita nicht repräsentiert sind. Das kann eine für Kinder bisher unbekannte ethnische Herkunft sein, das kann ein Kind vom Land bzw. aus einer Großstadt, ein Kind mit Behinderung oder mit einer ungewöhnlichen Familienkonstellation sein. Persona Dolls besuchen die Kinder in den Kitas und erzählen von ihrer Geschichte.
Persona Dolls
Die Persona Doll der Berliner Kita Lichtenrader Straße trägt den arabischen Namen Isa, ein Junge mit schwarzen Haaren. Er erzählt den Kindern von Problemen in seiner Kita. Er tanze gerne, am liebsten zu klassischer Musik Ballett, aber die anderen Kinder in seiner Kita lachten über dieses Hobby. Isa sitzt bei einer Erzieherin auf dem Schoß, er flüstert ihr seine Geschichte ins Ohr. Tanzen mache ihn glücklich, gibt die Erzieherin weiter, aber es tue ihm weh, dass er deswegen von anderen Kindern ausgelacht werde. „Ein Junge tanzt doch nicht!“, hätten sie gerufen. Die Kinder sitzen im Stuhlkreis und hören Isa gebannt zu. „Was soll Isa denn nun tun?“, fragt die Erzieherin. „Er soll mit Bildern, die tanzende Männer zeigen, in seine Kita gehen“, schlägt die kleine Fatma vor. Die Kinder könnten so sehen, dass auch andere Männer tanzen. Vielleicht tanzten sie dann ja auch mit ihm. „Eine schöne Idee“, findet die Erzieherin.
Vorbereitet durch die pädagogische Arbeit in der Kita, können Eltern zuhause die Gespräche über schwierige Themen wie Freundschaft, Sexualität, Ausgrenzungen und Gefühle mit ihren Kindern weiterführen. „Die Gespräche mit meiner Tochter über schwierige Themen sind einfacher geworden. Isa ist der Liebling meiner Tochter “, erzählt die Mutter Ayse Altanay. Auch in der Kita Tausenfüßler in Berlin wird mit den Puppen gearbeitet. „Die Puppen haben eine magische Wirkung auf die Kinder“, erzählt die Erzieherin Christine Busch. Und das beweist auch der Film eindrucksvoll: die Kinder scheinen zu vergessen, dass die Geschichten von einer Puppe erzählt werden. Sie sind gespannt auf ihre neuen Erlebnisse, identifizieren sich mit ihr und ihren Erfahrungen.
Die Arbeit mit den Persona Dolls unterstützt die Ziele der vorurteilsbewussten Pädagogik: Sie helfen, Kinder in ihrer Identität stärken, Kinder in eine aktive Begegnung mit Vielfalt und Unterschieden zu bringen, mit ihnen über Ungerechtigkeiten nachzudenken und gemeinsam mit ihnen zu überlegen, was man dagegen tun kann.
Persona Dolls sind in Deutschland nicht erhältlich, sie können aber in England unter http://www.parrotfish.co.uk/product_list.cfm/category_id/8 bestellt werden.
Der Film mit vielen Beispielen zur praktischen Umsetzung für die Arbeit mit den Persona Dolls kann kostenfrei unter www.kinderwelten.net bezogen werden. Dort finden sich auch weitere Informationen zu den Persona Dolls.
Vorbereitet durch die pädagogische Arbeit in der Kita, können Eltern zuhause die Gespräche über schwierige Themen wie Freundschaft, Sexualität, Ausgrenzungen und Gefühle mit ihren Kindern weiterführen. „Die Gespräche mit meiner Tochter über schwierige Themen sind einfacher geworden. Isa ist der Liebling meiner Tochter “, erzählt die Mutter Ayse Altanay. Auch in der Kita Tausenfüßler in Berlin wird mit den Puppen gearbeitet. „Die Puppen haben eine magische Wirkung auf die Kinder“, erzählt die Erzieherin Christine Busch. Und das beweist auch der Film eindrucksvoll: die Kinder scheinen zu vergessen, dass die Geschichten von einer Puppe erzählt werden. Sie sind gespannt auf ihre neuen Erlebnisse, identifizieren sich mit ihr und ihren Erfahrungen.
Die Arbeit mit den Persona Dolls unterstützt die Ziele der vorurteilsbewussten Pädagogik: Sie helfen, Kinder in ihrer Identität stärken, Kinder in eine aktive Begegnung mit Vielfalt und Unterschieden zu bringen, mit ihnen über Ungerechtigkeiten nachzudenken und gemeinsam mit ihnen zu überlegen, was man dagegen tun kann.
Persona Dolls sind in Deutschland nicht erhältlich, sie können aber in England unter http://www.parrotfish.co.uk/product_list.cfm/category_id/8 bestellt werden.
Der Film mit vielen Beispielen zur praktischen Umsetzung für die Arbeit mit den Persona Dolls kann kostenfrei unter www.kinderwelten.net bezogen werden. Dort finden sich auch weitere Informationen zu den Persona Dolls.

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